Kreiselternrat Mittelsachsen

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Schülerbeförderung

Die Verantwortung für die Schülerbeförderung ist vom Kreis zum 1.1.2011 an den den VMS deligiert worden. Daraus ergeben sich ab dem nächsten Schuljahr einige Umstellungen deren Auswirkungen im Einzelnen noch nicht abzusehen sind. Außer den hinreichend in der Presse diskutierten finanziellen Auswirkungen (Elterbeitrag ändert sich, Grundschüler müssen jetzt einen Beitrag zahlen, das Ticket gilt im ganzen VMS, ...) bedeutet das anscheinend insbesondere, dass nur noch Verkehrsmittel des VMS benutzt werden können, was den Einsatz unproblematische lokale Lösungen wie z.B. Schulbussen erheblich erschwert. Wir bitten um Rückmeldungen zu den Auswirkungen der Reform von den Schulelternsprechern.

In einem Gespräch zwischen saßen dem Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Mittelsachsen ( VMS ), des Abteilungsleiters Schülerbeförderung, und Elternvertretern der Kreise Erzgebirge, Zwickau und Freiberg (vertreten durch Herrn Lorenz) wurde zur Abwendung zu erwartender Schwierigkeiten folgendes vereinbart:
  1. Es gibt keine gravierenden Fahrplanänderungen zum Schuljahreswechsel
  2. Alle Verbesserungsvorschläge, Eingaben und Anliegen werden erfasst, bewertet und direkt ( von Auge zu Auge ) mit dem ZVMS und dem betreffenden Regional - Busunternehmen besprochen. Ziel: Unbürokratische Lösungen zum Wohle der Kinder - im Einklang mit der Volkswirtschaft.
  3. Um die Sicherheit zu erhöhen, werden speziell Grund - und Förderschulen mit Informationsmaterial altersgerecht ausgestattet. Dies soll den Stress und die Angst vor Linienbussen nehmen.
  4. Die Elternvertreter der Schulen, Schülervertreter und Klassenlehrer befragen die Schüler, vor allem der Grund - und Förderschulen nach schwerwiegenden Problemen, die dauerhaft zu Störungen führen können.
  5. Die Busfahrer werden besonders geschult, die Bedürfnisse der Schüler anders zu bewerten, als Fahrgäste des öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).
  6. Es ist besonders darauf zu achten, dass die Kapazitäten der Busse nicht zu Lasten der Sicherheit überlastet sind, denn die ausgewiesenen Sitz- und Stehplätze sind ohne Schulranzen und Zubehör berechnet worden.
  7. Die Übertragung des Schülerverkehr an den ZVMS bedeutet auch:
    • kurze Reaktionszeiten durch direkten Ansprechpartner Elternrat - ZVMS
    • bessere Versorgung und Auslastung der Linien in bevölkerungsschwachen Gebieten. Die Busse fahren im ÖPNV und können von allen Fahrgästen genutzt werden.
    • Das Schülerticket ist für die meisten Nutzer ( Mittel- und Berufschüler sowie Gymnasiasten ) wesentlich günstiger und bringt den Vorteil der Nutzung im gesamten Verbundnetz des ÖPNV ohne Zoneneinschränkung.
    • Es ist ein Pilotprojekt, dass unsere Zukunft bestimmen wird, es sollten alle Beteiligten dazu beitragen, dass es auch zum gemeinsamen Erfolg führt, zum Wohle der Schüler und Eltern, als auch zum Wohle der Allgemeinheit im Sinne wirtschaftlicher Aspekte.
Um Probleme zum nächsten Schuljahr für Sie möglichst gering zu halten sollten Sie folgende Regeln beachtet werden: Ansonsten brauchen wir ihre Mithilfe:
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